Reussisches Vogtland – Vogtlandkarte 1757 [Reprint]


Reussisches Vogtland – Vogtlandkarte 1757 [Reprint]

Artikel-Nr.: 978-3-932554-09-4

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Außenformat (BxH) 52,5 x 60,5 cm - Darstellungsgröße (BxH) 49,5 x 57,5 cm. Grenz-und flächenkolorierte Karte. Reprint.

 

KARTUSCHENINSCHRIFT:
Delineatio Geographica Specialis Territorii Celsissimorum S.R.I. Comitum
 Ruthenorum De Plauia Utriusque Lineae Senioris Et lunioris Partem
Vogtlandiae. opera et studio loh. Gottlieb Schulz II S.C.M. Ingen.
Lieut. accurate edita excudente Tob. Conrado Lotter Geographo Aug.
Vindel. ---- SIGNUM: --- Georg Friderich Lotter, fil. sculps'

 

Kaum eine Chronik kann uns heute soviel aus vergangener Zeit erzählen, wie eine alte historische Landkarte. Die Karte aus dem Jahr 1757 wurde von Georg Friderich Lotter geschaffen. Die Karte umfaßt die Ältere Linie Reuß mit den Herrschaften Unter-Greiz und Ober-Greiz sowie die Jüngere Linie Reuß mit den Herrschaften Gera, Schleiz und Lobenstein.
Farblich sind jene Gebiete auf der Karte hervorragend gekennzeichnet.
Der Betrachter wird auch von der inhaltlichen Genauigkeit gefesselt. So finden wir Zeichenerklärungen von den damaligen Schäfereien, Ziegelöfen, Kalköfen, Hochöfen und Bergwerken. Die Windmühlen und die Wassermühlen sind ebenso eingetragen, wie die damaligen Rittergüter und Domainen. Welches Dorf eine richtige Pfarrkirche hatte oder nur eine Filiale Kirche kann man auch genauestens heraussehen.
Die Geschichte der Karte reicht weit zurück. Der Schüler des berühmten Kartographen Homan, Matthias Seutter, eröffnete 1707 in Augsburg eine eigene kartographische Anstalt. Die Herstellung von Karten, ab 1710 von Globen und ab 1728 von Atlanten, ließen ihn weithin bekannt machen. Als der 1678 geborne Matthias Seutter mit 79 Jahren 1756 erkrankte, übernahm sein Sohn Albrecht Karl (1722-1762) und seine Schwiegersöhne Lotter und Probst seine Werkstatt. Der Meister Matthias Seutter starb ein Jahr später, 1757, in dem Jahr als die Vogtlandkarte entstand. Es ist stark anzunehmen, das die Vorarbeiten noch unter seiner Leitung vollzogen wurden. Conrad Tobias Lotter, der 1717 geboren wurde übernahm etwa 1757/ 58 die Firma vollends und radierte den Namen von Seutter von den alten Kartenplatten und ersetzte diese durch seinen Namen. Eine Methode, welche seinerzeit nicht unüblich war.
Greiz
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(Reprint 1757) 1998

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