Fürsthenthümer Grubenhagen 1786 [Reprint]


Fürsthenthümer Grubenhagen 1786 [Reprint]

Artikel-Nr.: 978-3-936030-51-8

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Homann Erben | Ludwig Güssefeld – Bedrucktes Blatt (BxH) 58,8 x 48,7 cm; Blattgröße (BxH) 60,4 x 50 cm, Reprint 1786, gerollt.

IN DER MITTE DER KARTE DER HARZ.--- Über der Karte der Kopftitel in französischer Sprache - die Karte aber in DEUTSCH --- rechts unten die Titelkartusche mit der Inschrift: Die Fürsthenthümer Grubenhagen, Calenberg, Wolfenbütel und Blankenburg, welche den südlichen Theil der Chur- und Fürstl. Braunschweig - Lüneburgil. Reichsländer begreifen-----, links unten Erklärungen. Oben mittig kleine Insetkarte des nördlichen Teils des Fürstentums Calenberg. Zeigt das Gebiet: Nienburg/Weser, Gardeleben, Sondershausen, Kassel. In der Mitte der Kate der Harz. Die Karte zeigt das Gebiet zwischen Celle und Kassel sowie zwischen Minden und Aschersleben mit dem Harz im Zentrum. Das Lichtemoor bei Nienburg ist auf einer Insetkarte abgebildet.Hervorzuheben ist die detaillierte Darstellung des Harzgebirges und seiner Vorlande sowie der politisch-administrativen Gliederung des Gebietes. Die 4 Fürstentümer werden durch Flächenkolorit, deren Ämter, die alle in einem Register am linken Kartenrand aufgeführt sind, durch punktierte Linien gekennzeichnet. Nicht nur die Städte und Dörfer, sondern auch Vorwerke und einzeln stehende Häuser sowie das Hauptstraßennetz sind eingezeichnet. Autor dieser inhaltsreichen Karte ist Franz Ludwig Güssefeld (1744-1808), der zu den bekanntesten deutschen Kartographen seiner Zeit gehörte. Wegen seines kartographischen Geschicks und seiner Sorgfalt bei der Zusammenstellung vorhandener topographischer Daten wurde Güssefeld zu einem gesuchten Autor für große Landkarten-Verlage, wie z. B. den Verlag Homann Erben in Nürnberg, für den er seit 1773 arbeitete und in dem im Jahre 1786 auch die vorliegende Karte erschienen ist.

 

FÜRSTENTUM COLENBERG MIT: Calenberg, Wittenburg, Coldingen, Langenhagen, Ricklingen, Neustadt, Rehburg, Wolpe, Bhonenau, Das Hamelsche Quartier mit: Amt Springe, Lauenstein, Ohsen, Grohnde, Polle, Erzen Das Lauenauische Quartier mit: Lauenau, Bockeloh, Lachem Das Göttingische Quartier mit: dem Leinebergischen Gericht, Amt Münden, Brakenberg, Friedland, Reinhausen, Niedeck, Brunstein, Westerhofe, Moringen, Hardegsten, Harste, Uslar, Lauenförde, Nienover FÜRSTENTHUM GRUBENHAGEN MIT DEN ÄMTERN: Rothenkirchen, Salzderhelden, Cotlenburg, Osterode, Herzberg, Scharzfeld, Hadolfshausen, Elbingerode, den Harz (der einseitige Harz gehöret Churbraunschweig, der gemeinschäftliche gehöret den Chur- und Fürstl. Hause Braunschweig Lüneburg, der Unterharz oder Hammelsberg ist gleichfalls gemeinschaftlich) FÜRSTENTHUM WOLFENBÜTTEL getheilt in 4 Districte mit den Wolfenbüttelschen Aemtern: (1) Residenz Amt Wolfenbüttel, Rotenhof, Winnigstedt, Salzdahm, Amt der Eich, Lichtenberg, Gebhardshagen, Neubrück, Campan, Solder, Achim, Barnsdorf, Fürstl. Gericht Kißenbrück, Wendhausen, Vechelde (2) Scheningische District mit: Amt Königshutter, Scheningen, Jerxheim, Hessen, voigtsdahm, Warberg, Bardorf, Neuhaus, Calvörde (3) Harzdistrict mit: Amt Gandersheim, Seesen, Staufenberg, Harzburg, Langelsheim, Lutter am Barenberge (4) Weser District mit: Amt Wickensen, Greene, Forste, Bevern, Allersheim, Fürstenberg, Ottenstein FÜRSTENTHUM BLANKENBURG MIT: Blankenburg, Heimburg, Börnecke, Stiegel

Die Grafschaften Spiegelberg und Hohnstein sind Churbraunschweigische Hoheit in letzteren gehöret dem Churhause der Flecken Nefeld. Das Amt Sternberg ist von der Grafschaft Lippe an Churbraunschweig mit der Landeshoheit versetzt worden. Eingezeichnet sind: Städte, Städtchen, Flecken, Kirchdörfer, Dörfer, einzelne Häuser, Schlösser, Ämter, Rittergüter, Stifte oder Klöster und Berge (Auf der Karte befindliche Ämter und Fürstentümer)

 

BUCHTIPP ZUR KARTE UND DEN HOMANNSCHEN ERBEN:--- «Die Homannschen Erben (1724-1852) und ihre Landkarten» von Christian Sandler. Das Leben und Wirken von Johann Georg Ebersperger (1695-1760) und Johann Michael Franz (1700-1761). Ein Handbuch, | Verlag Rockstuhl | Reprint 1890/2010 | ISBN 978-3-936030-04-4

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