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Lobenstein und Ebersdorf 1757 [Reprint]

19,80 €

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Beschreibung

Farbenprächtiger Nachdruck, gerollt, (B x H) 58 x 52 cm.

Zeichner: A. F. Zürner – Kartograph: Peter Schenk (1698–1775). Reussischen Herrschafften Lobenstein und Ebersdorf nebst der Pflege Hirschberg, 1757 - Reussisches Voigtland jünger Linie Reuss - Außenformat (Breite x Höhe) 58 x 52 cm -  Darstellungsgröße  (Breite x Höhe) 55,3 x 47,4  cm.
Grenz-und flächenkolorierte Karte. Reprint. ---
 


Weitere Informationen:

Der Kartograf Peter Schenk schuf die Karte in der Mitte der Herrrschaft der Grafschaft Reuß-Lobenstein (1673 bis 1790), im Jahr 1757.  Die inhaltliche Gestaltung wird in  Abstimmung  mit Graf Heinrich II. Reuß zu Lobenstein (1702 - 1782) erfolgt sein.

Die Herrschaft  Reuß-Lobenstein befindeet sich heute im Südosten des Freistaats Thüringen an der Grenze zu Sachsen und Bayern. Haupt- und Residenzstadt war damals Lobenstein, auf der Karte in der Mitte plaziert. Umgeben war damals die Herrschaften Lobenstein und Ebersdorf vom Amt Ziegenrück, der Fürstlich Brandenburgischen Kulmbachischen Grenze, der Fürstlich Bamberischen Grenze , dem Fürstlichen Schwarzburgischen Amt Leutenberg, sowie von der Fürstlich Sächsich Saalfelder Grenze.Heute werden die Herrscher von  Reuß zu Lobenstein aus dem Haus Reuß jüngerer Linie benannt.
Kartuscheninschrift: "Accurate Delineation derer Hochgraefl. Reussischen Herrschafften Lobenstein und Erbersdorf nebst der Pflege Hirschberg". Grenzkolorierte Gesamtkarte der Herrschaften Lobenstein und Ebersdorf. Mit farbligen Titelkartusche rechts oben, an beiden Seiten Legende mit Erklärung der Orte, Gewässer und Berge  mit dem Leutenberg, Nordhalben, Neila, Saalburg.
Genauste Markierungen sind zu erkennen, wie „Ein Steinbruch, Eine Ziegelscheune, Ein Kalkofen, Ein Schmidt, Herrn Schäferey, Bauern Schäferei, Ein Gasthoff, Kleine Schenck, Brau Recht“. Unzählige Mühlen finden wir auf der Karte, und da sind: „Waßer Mühl, Breth Mühl, Papier Mühl, Oel Mühl, Loh Mühl, Walk Mühl und Wind Mühl.“ Auch die Frage: „Was für eine Kirche hatte der Ort?“ kann genau nachgeprüft werden, man unterscheidet nach „Eine Supeintent, Eine Haupt Kirche, Eine Filial Kirche welche altzeit mit einer Geraden Linie an ihre Hauptkirche Hengt, und Eine Kapelle.“ Die damaligen Schlösser wurden unterschieden in „Ein Königlich oder Fürstliches Schloߓ oder in ein „Gräfliches oder Adliges Schloߓ. Ein Dorf war nicht nur ein Dorf, sondern „Ein Dorff mit einer Kirche und Ritterguthe“ oder „Ein Dorff mit einer Kirche und Vorwerk“ oder „Ein Dorf mit einer Kirche darauff und Ein Pastorat.“ Gemessen wurde mit einer „Gemeinen Teützschen Meile“. Man erfährt welches Dorf einen Weinberg noch 1757 pflegte, wo die Brücken über die Unstrut führte, welche Orte als Wüst galten. Der Straßenverlauf, die Postwechsel sind ebenso eingezeichnet wie Salztwerke und Klöster.